Mülheim an der Ruhr

FDP: Eine zeitgemäße Mobilität ist unabdingbar für ein gesundes Klima

17. August 2020

Durch die gegenwärtigen Umstände ist in den letzten Monaten nicht zuletzt auch der Öffentliche Nahverkehr unter Rechtfertigungsdruck geraten. Die Stimmung tendiert generell wieder mehr in Richtung individueller Mobilität. So mancher Bürger ist seither auf das Fahrrad umgestiegen, viele sind aber auch zum Auto zurückgekehrt.

 

Für einen wirksamen städtischen Klimaschutz in Mülheim aber wird nicht zuletzt der Verkehrssektor entscheidend sein. Nach Ansicht der FDP muss Mülheims ÖPNV auf den Prüfstand: Er muss durch sinnvolle Reformen wieder leistungsfähig und attraktiv gemacht werden, wenn er gegenüber der individuellen Mobilität eine sinnvolle Alternative bleiben soll.

 

Die FDP begrüßt die Förderung einer Sanierung der Stadtbahnsysteme durch die NRW-Landesregierung mit einer Milliarde Euro – allein, dabei darf es nicht sein Bewenden haben. Auch wird es nicht ausreichen, einfach nur mehr von dem anzubieten, was schon jetzt nicht gut läuft. Dichtere Takte bei Bus und Bahn wären gewiss ein Fortschritt, entscheidend aber werden nur neue Konzepte sein.

 

Notwendig ist ein neues Denken etwa bei der Tarifstruktur. „Die Möglichkeiten einer kundenfreundlichen Digitalisierung müssen hier konsequent genutzt werden“, sagt Ratskandidat André Pütz, derzeit schon Sprecher der FDP im Umweltausschuss. Im Sinne einer zeitgemäßen Mobilität gelte es zudem, neue Transportkonzepte wie Rufbusse und eine optimale Vernetzung verschiedener Verkehrsträger mitzudenken.

 

Notwendig ist ein neues Denken aber auch mit Blick auf unsere Nachbargemeinden. Mülheims ÖPNV muss die verkehrstechnische Vernetzung mit seinen Nachbarn wieder in den Blick nehmen. Solange Mülheim sich damit zufrieden gibt, notwendiger Zwischenhalt auf dem Weg von Duisburg nach Essen zu sein, bleiben abseits der Ost-West-Verbindung Busse und Bahnen leer! Eine Direktverbindung nach Düsseldorf könnte dagegen nicht nur mehr Menschen für Bus und Bahn begeistern, sondern nebenbei auch die isolierte Lage Mintards mildern.

 

„Hier machen uns andere Kommunen schon längst etwas vor“, beklagt auch die OB-Kandidatin der FDP, Amrei Debatin. Dabei sei doch eines klar: Je besser die Stadt vernetzt ist, umso attraktiver ist sie für alle Bürger und Unternehmen. Debatin verspricht: „Ich werde verhindern, dass Mülheim von modernen ÖPNV-Entwicklungen abgekoppelt wird!“

 

Für FDP-Mann Pütz ist es derweil in Verkehrs- wie Klimafragen entscheidend, die Bürger in den Mittelpunkt zu stellen, sie mitzunehmen und ihnen das Leben zu erleichtern, statt mit Vorschriften und Verboten den einen gegen die andere auszuspielen. Es gelte, stets dicht beim Alltag der Menschen zu bleiben. „Wir dürfen nicht nur auf das große Ziel am Ende des Weges schauen. Der Weg ist das Ziel.“

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